Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 448 mal aufgerufen
 Veranstaltungen in und um OÖ
Waldläufer Offline

Wesen des Waldes


Beiträge: 151

16.04.2007 11:37
Konzert mit Mitch Walking Elk Antworten

Hallo Leut`s

im Namen der GfbV OÖ (Gesellschaft für bedrohte Völker, OÖ) möchte euch zu einem Konzert des indianischen Rythm and Blues Sängers Mitch Walking Elk einladen, am 22.6.07 im Kulturzentrum Zuckerfabrik Enns. Plakatentwurf ist angehängt, ebenso eine Beschreibung dieses außergewöhnlichen Sängers. Er wird auch als der "Bob Dylan der Natives" bezeichnet, ein mitreißender Sänger, der sein Publikum mit der enormen Bandbreite seiner Stimme erstaunt, und der großen Palette seiner Songs begeistert.

Ich würde mich freuen euch beim Konzert zu treffen!

Bitte in eurem Freundeskreis weiterleiten. Wenn ihr Interesse oder die Möglichkeit habt das Konzert weiter zu bewerben, bitte melden, dann maile oder schicke ich euch ein A4 Plakat zum Aufhängen.

Etwas über ihn:

KERNTEXT

*Blues and hard times"

Ein Leben in zwei Welten - Der indianische Musiker Mitch Walking Elk

Der Singer-Songwriter und Aktivist Mitch Walking Elk gewann Ende 2005 den ersten Preis in der Kategorie Best Blues CD im Indian Summer Music Awards für seine CD ''Time for a Woman.'' Sein Leben ist ebenso atemberaubend wie seine einzigartige Stimme und seine Lieder, die zwar von seinem indianischen Erbe schöpfen, aber sich von den verschiedensten Musikrichtungen inspirieren lassen. Nebst seiner Musik arbeitet Walking Elk in Drogen- und HIV/AIDS-Präventionsprojekten vor allem mit jungen Menschen indianischer Gemeinschaften.

Er hatte das Glück, bei seinem Volk aufwachsen zu können. ''Ich wurde inspiriert durch das Leben, die Liebe und das Scheitern in beidem. Mein Leben früher war wirklich sehr hart", erzählt er. ''Nach meinen Kindertagen wuchs ich in der Welt der Weißen auf. Ich hatte zuhause keine Vaterfigur, und meine Mutter war behindert. Mit sechs Jahren wurde ich aus meinem Familienverband herausgerissen und in ein Internat der Weißen gesteckt. Ich musste mir regelrecht Überlebensstrategien ausdenken - selbst wenn welche darunter nicht gerade positiv waren. Ich gehöre zum Coyote-Clan; der Coyote ist auch ein Tier, das weiß, wie man überlebt, zudem singt er, so wie ich. Mein Klanschutzgeist hat in all den Jahren über mich gewacht und mir bis heute geholfen."

Mit 12 Jahren wurde der heute 55jährige Walking Elk in ein Waisenhaus gesteckt, nachdem er in mehreren Internaten war. Im Alter von 13 bis 15 war er in einer staatlichen Fürsorgeanstalt in Oklahoma. ''Dort habe ich mit 13 meinen ersten Song geschrieben, an einem Talentwettbewerb mitgemacht und den ersten Preis gewonnen.'' Mit 16 musste er im bundesstaatlichen Gefängnis von Oklahoma eine Strafe absitzen. Zwischen seinen Aufenthalten dort und den Arbeitslagern lernte er Gitarre spielen. Mit 19 Jahren war er kurz in Freiheit. Mit 20 kehrte ich ins Gefängnis zurück, ich kam aber immer wieder frei, oder ich konnte flüchten, und zwar lange genug, dass ich wieder Schwierigkeiten kriegte. Als Angehöriger eines indianischen Volkes ist es einfach, mit der Justiz in Konflikt zu kommen.

''1978 traf ich in Sioux Falls, South Dakota einen Mann namens Boyd Bristow, der später nach Nashville ging und für bekannte Country Stars spielte. Zurück in Sioux Falls eröffnete er ein Aufnahmestudio. Er half mir, meine ersten beiden Platten zu produzieren. Zum ersten Mal merkte ich, dass es durchaus möglich ist, etwas zu realisieren, wenn man es wirklich will.''

Heute arbeitet er für den Indigenous Peoples Task Force, einem HIV/AIDS-Präventionsprojekt, das sich um die indianischen Gemeinschaften des Grossraums von Minneapolis/St. Paul in Minnesota kümmert. ''Ich arbeite mit den Menschen an der Basis, täglich gehe ich zu ihnen, verteile Verhütungsmittel und Informationen über die Krankheit. Ich leite Kurse zur Problematik rund um HIV/AIDS, arbeite mit jungen Menschen und führe auch Tests durch. Eine reiche Erfahrung, allein in den 3 ½ Jahren meiner Tätigkeit.'' Im Sommer ist er an den Powwows von Minnesota und Wisconsin zu sehen, seine Musik erfreut die Menschen, weiße und indianische.

Seit 20 Jahren macht Walking Elk bereits Musik - unterlegt seine Protestlieder auch mit Blues- und Latin-Rhythmen, überquert spielend die Brücke zu World Beat und Classic Rock und singt in den verschiedenen indianischen Muttersprachen. Einflüsse musikalischer und inhaltlicher Art nimmt er auch von seinen ausgedehnten Reisen mit: ''In Europa war ich bereits zwölfmal auf Tour, ich bin in Südamerika, Mexiko, Kanada, Japan und natürlich in den USA aufgetreten.''
Die Texte seiner Lieder wiederspiegeln die Jahre seiner Arbeit als politischer Kämpfer für die Rechte der indianischen Völker und als Umweltaktivist.
''Ich war an vorderster Front des indianischen Widerstandskampfs der letzten 30 Jahre. So habe ich auch 1978 am Longest Walk mitgemacht und mich Ende der 1980er und anfangs der 1990er Jahre für die Fischereirechte in Wisconsin eingesetzt. Oft spielte ich an Konzerten und spendete die Gage für eine politische Aktivität, das war einfach so damals. Es wäre schön, einen Hit zu landen und mit dem Geld meine Leute zu unterstützen'', meint der bescheiden gebliebene Songwriter und lächelt, „die Unterstützung unserer Sache ist, was letzten Endes zählt." Mitch Walking Elk - ein Beispiel der neueren Unterdrückungsgeschichte der nordamerikanischen Indianer und wie man das Beste daraus macht - hat noch viel zu erzählen; freuen wir uns auf seine unvergessenen Auftritte und auf seine nächste CD.

http://www.walkingelk.com
http://www.indianermusik.de/artists/walking_elk.htm
Quelle: Abbey Thompson / Indian Country Today, 8.11.05
(übersetzt und redigiert: H. Nyberg)

Link des Konzertplakates mit allen Infos

http://img148.imageshack.us/my.php?image=walkingelkqf9.png



Im Bild ist genaues Datum, Ort und Preis.

Hoffe es interessiert einige von Euch

LG

Waldläufer

In Lacke´ch - Ich bin ein anderes DU-SELBST

majun ( Gast )
Beiträge:

16.04.2007 12:38
#2 RE: Konzert mit Mitch Walking Elk Antworten

ich werd nicht hinfahren weil ich zur zeit gar niegrnds mehr hinfahre.
aber ichw erd`s weitersagen, das hört sich wirklich interessant an- danke für die info!!!

majun

mir sind menschen lieber, die
sich aus begeisterung irren als
solche, die aus lauter
pessimismus recht haben

Waldläufer Offline

Wesen des Waldes


Beiträge: 151

16.04.2007 12:46
#3 RE: Konzert mit Mitch Walking Elk Antworten

Das habe ich mir gedacht, würd ich an deiner Stelle auch nicht. Danke fürs weitergeben.

LG

Waldläufer

In Lacke´ch - Ich bin ein anderes DU-SELBST

 Sprung  
Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor
Datenschutz