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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 2.708 mal aufgerufen
 Meditationen
Sabin die Waldfee Offline

Wesen des Waldes

Beiträge: 2.601

19.10.2006 15:40
Atemübungen - Suggestivübung - Gedankenübung Antworten
1. Atemübungen

Sie beginnen, indem sie durch die Nase einatmen.
Atmen sie tief ein,
der Bauch soll sich dabei leicht wölben.
Zwerchfellatmung.
Nach kurzer Zeit halten sie den Atem an, dann stoßen den Atem durch den Mund aus.
Nun folgt eine Pause, in der sie weder ein noch aus atmen.

Wiederholen sie dieses Nasen- Mund- Atmen und beginnen sie zu zählen.


Zum Beispiel:

1. Einatmen durch die Nase in den Bauch. [Im Geiste bis drei zählen.]

2. Luft im Bauch anhalten [Im Geiste bis drei zählen.]
3. Atem durch den Mund ausstoßen.
4. Kurze Pause.[Im Geiste bis drei zählen.]
5. Wiederholen sie dieses Nasen-Mund-Atmen [und beginnen sie zu zählen.]



1. Einatmen durch die Nase bis tief in den Bauch.[Im Geiste bis drei zählen.]

2. Luft im Bauch anhalten. [Im Geiste bis drei zählen.]
3. Atem durch den Mund ausstoßen.
4. Kurze Pause. [Im Geiste bis drei zählen.]
5. Wiederholen sie dieses Nasen-Mund-Atmen [und beginnen sie zu zählen.]


Nun müssen sie sich Ihren Atem- Rhythmus selbst erarbeiten, wie

Zum Beispiel:

1. Einatmen durch die Nasen bis tief in den Bauch.[Im Geiste bis fünf zählen.]
2. Luft anhalten. [Im Geiste bis vier zählen.]
3. Den Atem durch den Mund ausstoßen.
4. Kleine Pause [Im Geiste bis fünf zählen, zum Beispiel.]
5. Wieder einatmen durch die Nase [und im Geiste bis fünf zählen, und so weiter.]
6. Wiederholen Sie dieses Nasen-Mund-Atmen [und beginnen sie zu zählen.]

Die höchste Zahl in diesem Atem- Rhythmus ist die Fünf.
So viele Tage lang, also fünf Tage, müssen sie nun die Atemübungen in diesem Rhythmus durchführen.
Erst nach dieser Zeit können sie Ihren Atem- Rhythmus um eine weitere Zahl steigern, wie beispielweise:

1. Einatmen durch die Nase bis tief in den Bauch. [Im Geiste bis fünf zählen.]
2. Luft im Bauch anhalten. [Im Geiste bis sechs zählen.]
3. Den Atem durch den Mund ausstoßen.
4. Kurze Pause. [Im Geiste bis sieben zählen.]
5. Jetzt wieder durch die Nase einatmen und im Geiste [bis fünf zählen, und so weiter.]
6. Wiederholen Sie dieses Nasen-Mund-Atmen [und beginnen sie zu zählen.]



Nun ist die Sieben die höchste Zahl in Ihrem Atem- Rhythmus,
und sie bestimmt die Anzahl der Tage, in der die Atemübung eingehalten werden muss.


Sollten Sie die jeweilige Höchstzahl einmal bei Ihren Atemübungen nicht erreichen,
so versuchen sie es wieder mit einer niedrigeren Zahl.
Auch muss die Höchstzahl nicht unbedingt bei der Pause liegen, wie in diesem Beispiel.
Es kann auch beim Einatmen oder beim Luftanhalten liegen.
Jeder Mensch hat seinen eigenen Atem- Rhythmus.
Bei diesen Übungen sollten sie nichts forcieren,
begnügen sie sich lieber mit kleinen Schritten, auch sie führen zum Erfolg.


2. Suggestivübung


Nachdem sie sich durch die Atemübung entspannt haben,
folgt nun die zweite Übung. Der Atem soll dabei ruhig fließen.
Sagen sie sich im Geiste rhythmisch folgende Worte:

Ich bin ein glücklicher, positiver
und gesunder Mensch.



Diese Formel können Sie nun nach Ihrem Gutdünken mit einem Wort ergänzen. Zum Beispiel:


Ich bin ein glücklicher, positiver,
gesunder und ruhiger Mensch.


Den Satz können sie nach ihrem Ermessen mit einem weiteren Wort ergänzen.
Ich bin ein glücklicher, positiver, gesunder, ruhiger und
fröhlicher - netter - freundlicher - humorvoller - erfolgreicher - schlanker -
usw. Mensch..


Sie dürfen die Formel jedoch nur Schritt für Schritt ergänzen, das heißt,
um nicht mehr als mit einem Wort am Tag.
Sie müssen selbst erkennen, welche Qualität für sie besonders wichtig ist
und welche Formel Ihnen am besten dabei helfen kann,
Ihre seelische geistigen Kräfte zu entfalten und Ihr Bewusstsein zu erweitern.

Doch, welche Worte sie Ihrem Text auch beifügen,
die drei Grundqualitäten glücklich, positiv und gesund
müssen als Textanfang immer beibehalten werden.
Lernen sie, sich Ihren positiven Schwingungen hinzugeben und sich auf diese einzustellen.
Sie werden Harmonie und Seelenfrieden in Ihr Leben bringen.



3. Gedankenübung

Für die dritte Übung verweilen sie in diesem entspannten Zustand.
Versuchen sie nun, Ihre Gedanken auszuschalten und an nichts zu denken.
Dies wird Ihnen am Anfang sicherlich schwerfallen,
doch wenn sie die Atemübungen täglich durchführen,
können sie schon nach kurzer Zeit die ersten Erfolge erzielen.
Sie sind nun imstande, Ihre Gedanken auszuschalten, tiefe Ruhe wird einkehren,
und bald schon werden sie ein bis zwei Gedankenbilder erkennen,
die aus ihrem Unterbewusstsein ins Bewusstsein treten.
Sie können ihnen Antworten auf Ihre Fragen bringen und ihnen helfen,
ihre Probleme besser zu meistern.
Vermeiden sie es, während der Übung auf die Uhr zu schauen.
Sie haben ihre eigene innere Uhr, die ihnen die Zeit präzise anzeigt.
Es ist auch möglich, dass sie, wenn sie die Übungen am Abend durchführen,
in diesem entspannten Zustand in den Schlaf hinüber gleiten.
Dies macht aber nichts, im Gegenteil,
die Entspannungsübungen bringen ihnen einen ruhigen und erquickenden Schlaf.

Zu beachten ist, dass sie –
sollten sie die Übungen mehrmals nicht durchführen können –
mit dem Atem- Rhythmus neu beginnen müssen, das heißt:
Sie müssen mit der niedrigsten Zahl beginnen,
die sie erst nach der entsprechenden Anzahl der Tage wieder steigern dürfen.

Versuchen sie aber, den Atemübungen einen festen Platz in ihrem Leben einzuräumen.
Schon bald werden diese ihnen ein Bedürfnis sein, denn sie werden erkennen,
dass sie durch Entspannung und Meditation zu einem erfüllten und sinnvollen Dasein finden können,
ein Leben in Einklang und Harmonie mit sich, dem Universum und dem kosmischen Licht

Dachte das INtressiert auch Euch
Quelle http://www.spiritual.at

LG Sabin



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Lebe mit der Natur im Einklang Du wirst hören was dir die Naturgeister erzählen und sie im Sonnenlicht tanzen sehen. Ein wunderbares Gefühl wird in Dir wach.
Sabin die Waldfee

Viscum Offline

Kräuterkundige/er


Beiträge: 72

21.10.2006 00:52
#2 RE: Atemübungen - Suggestivübung - Gedankenübung Antworten

Hallo Sabin,
also die Atemübung find ich gut.
Ein kleines, aber SEHR WICHTIGES Detail will ich noch ergänzen:
Beim Atemanhalten NIE die Luftröhre mit dem Kehldeckel zuhalten, sondern den Atem immer nur mit der Kraft der Brustmuskeln in der Lunge halten.
Die meisten von uns sind es gewohnt die Luft anzuhalten, indem sie, die Kehle "zumachen" (vor allem wenn die Luft knapp zu werden scheint) Solche Atemübungen können sonst sehr gefährlich werden.

Was ich sehr richtig finde: Nichts erzwingen! Man kann sich mit Zwang bei diesen Techniken mehr schaden als nutzen

Die Atemrichtung Nase ein - Mund aus sollte individuell entschieden werden. Für den Anfang würde ich aber die Erdatmung empfehlen.
Die Elementezuordnungen der Atemrichtungen:
ERDE
Nase ein - Nase aus
WASSER
Nase ein - Mund aus
LUFT
Mund ein - Nase aus
FEUER
Mund (zusammengepresst)ein - Nase aus
AKASHA
Mund und Nase gleichzeitig ein und aus

Von Suggestivübungen halte ich leider gar nichts. Das ist wie über ein rostiges Blech Farbe zu schmieren. Es wird trotzdem darunter weiter rosten und irgendwann zerbröseln. Suggestivübungen sind die meditative Variante von Psychopharmaka. Sobald Du sie absetzt, ist alles wieder beim alten .... und geändert hat sich - gar nichts.

Die Gedankenübung ist grundsätzlich gut. Wer dieses in unserer Region des Globus in seiner/ihrer Lebenszeit wirklich erreicht - den will ich mit Respekt "Mahatma" nennen

Mit Ausnahme der Suggestivübung entsprechen diese Übungen den Stufen des Pranayama (einer Yogitechnik der Atemkontrolle) mit dem Ziel Samadhi zu erreichen - Der Freiheit von Gedanken.
Diesen Zustand kennen wir alle im kurzen Moment des Niesens. Also wer es schafft, diesen Zustand auch nur eine Minute zu halten ist schon ein "wahrer Meister".

Was normalerweise diesen Techniken vorangeht ist Asana (eine Yogatechnik zur Beherrschung des Körpers), die sich relativ einfach anhört, aber ziemlich schwierig ist.
Man suche sich eine bequeme Körperhaltung, und halte diese für eine bestimmte Zeit. Dabei sollte einen der Körper nicht ablenken - nicht durch jucken, kratzen, krampfen, schlucken, husten, .....
Die Übung ist ebenfalls regelmäßig (am besten täglich) zu vollziehen. Erst wenn diese Übung beherrscht wird, sollte man zu Pranayama übergehen.

Einschlafen ist bei diesen Übungen im übrigen nicht erlaubt ... dazu gibts bessere Techniken ...

mit herzlichen Grüßen
Viscum
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Ich bin inzwischen so weit zu glauben, wir sind dermassen verrueckt, dass, wenn alle sich in etwas einig sind, man sich sicher sein kann, dass es falsch ist.(Anthony de Mello)

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