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 Naturwesen
Sabin die Waldfee Offline

Wesen des Waldes

Beiträge: 2.601

14.04.2005 11:26
Melusine antworten

Die Ahnherrin Melusine des Hauses Lusignan, welche zur Zeiten der Kreuzzüge in
Frankreich lebte, wird in unterschiedlichen Literaturen als Göttin oder Fee bezeichnet.
Auch C.G.
Melusine verwandelte sich einmal pro Woche in eine Fee mit Schlangen
schwanz und verschwand für immer, als sie dabei überrascht wurde.

Eine mittelalterliche Version der fischschwänzigen Aphrodite;
Melusine
stimmt der Hochzeit mit Rymond, dem Grafen von Poitou unter der Bedingung zu,
dass sie einen Tag in der Woche alleine in ihrem Schloss von Lusignan verbringen darf.
Sie wurde dann zu einer fischschwänzigen Meerjungfrau und verbrachte den Tag liegend
im Bad. (In klassischen Mythen wurde behauptet, dass es für Männer mit Todesgefahr
verbunden sei, die Göttin in ihrem Bad zu sehen. Ob sie nun Aphrodite, Artemis oder
Athene hieß, nur zum Tode verurteilte Männer durften sie badend sehen.) Melusine wurde
von einem Geistlichen entdeckt und getötet, oder nach anderen Versionen, aus ihrer Burg
verjagt. Die Leute sagen, dass sie noch immer jede Nacht zurückkehrt um ihre „Kinder“
zu stillen, womit möglicherweise das Volk selbst gemeint ist. (7)
Da wie weiter oben schon angeführt, die Franzosen eher einen lockeren Feenglauben
hatten, ist es für mich vorstellbar, dass diese die Grenzen zwischen Göttern und Feen nicht
so eng zogen wie andere Kulturen dies taten. Daher wurde scheinbar von den Erzählern
auf die Klassifizierung Göttin oder Fee weniger Wert gelegt. Es zeigt aber auch, wie leicht
in der Mythologie Feen mit Göttinnen gleichgesetzt wurden.
Die Fee Fanferlüche, Morgana, Estercelle, Melusine und andere kommen bei der
Tafelrunde, dem Artushof, Amadis von Gallien, dem rasenden Roland häufig vor. Hier
noch einiges Einzelne aus dem Reiche des Feenglaubens: In den französischen Pyrenäen
glaubt man, das wenn man Flachs auf die Schwelle einer dortigen Fee -Grotte lege, die Fee
ihn in einem Augenblick in feinstes Gesponnenes verwandelt. ( Digitale Bibliothek Band 17:
Wörterbuch der Mythologie, S. 3552 )
Die Schlange in Genesis 3 veranschaulicht das personifizierte Baumnumen. Sie wird deshalb traditionell
an oder auf dem Baum dargestellt. Sie ist die Baumstimme, welche Eva überzeugt, dass von dem Baum zu
essen wäre und dass er lieblich anzusehen und ein lustiger Baum wäre. Ebenso ist im Märchen; „Der Geist
in der Flasche“ der Mercurius als Baumnumen zu deuten. In der „Ripley Scrowle“ erscheint der Mercurius
als Schlange in der Gestalt einer Melusine aus der Krone des philosophischen Baumes (Baum der
Erkenntnis). Der Baum stellt die Entwicklung und die Phasen des Wandlungsprozesses dar.
(GW 9/II § 372)
Im Traktat “De pygmaeis“ verrät uns Paracelsus, dass die Melosina ursprünglich eine Nymphe gewesen
sei, die vom Beelzbub zur Hexerei verführt wurde. Sie stammt von jenem Walfisch ab, in dessen Bauch der
Prophet Jona die großen Mysterien geschaut hat. Die Abstammung ist von großer Belang; denn der
Ursprungsort der Melusine ist der bauch der Mysterien, dass heißt offenkundig, das was wir heute als
das Unbewusste bezeichnen. Die Melusinen haben keine Genitalien, welcher Umstand sie als
paradiesisches Wesen charakterisiert, denn Adam und Eva im Paradies hatten ebenfalls noch keine Genitalien

LG Sabin
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Lebe mit der Natur im Einklang Du wirst hören was dir die Naturgeister erzählen und sie im Sonnenlicht tanzen sehen. Ein wunderbares Gefühl wird in Dir wach.
Sabin die Waldfee

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